Mannan-Oligasaccharide

Wie wirkt MOS bei Hunden und Katzen?

Allgemein sind Oligasaccharide Mehrfachzucker und damit kurzkettige Kohlenhydrate. Diese setzen sich aus zwei oder mehr Einfachzuckermolekülen zusammen und sind u. a. in Pflanzen und Getreide enthalten. Die eigentliche Wirkung setzt im Körper erst etwas später ein, da zunächst alle Moleküle gespalten werden und erst dann verarbeitet werden können. 

Bei Hunden und Katzen werden Kohlenhydrate nicht erst vorverdaut, sondern landen direkt im Dünndarm, um aufgespalten zu werden. Dieser Vorgang geschieht wesentlich länger, so dass Faserstoffe dieser Art den Mikroorganismen dienen, die wiederum Keime beseitigen. Der Mehrfachzucker dient dann nicht so sehr als Energieträger von Glukose, sondern zur Darmreinigung. Energie wird bei Haustieren eher aus Proteinen gewonnen, was bei Katzen noch eher der Fall ist als bei Hunden. Daher benötigt die Katze auch keine Ergänzungsmittel wie MOS oder FOS. Der Hund dagegen profitiert von solchen Zugaben. 

Mannan-Oligasaccharide sind unverdauliche Kohlenhydrate und tragen so, da sie im Darm nicht zersetzt werden und der Nahrung von Bakterien dienen, zu einer gesunden Darmflora bei. Sie werden als Zusatzstoff mit „MOS“ abgekürzt und stammen als Faserstoff aus der Zellwand von Hefen. Sie wirken gegen krankmachende Keime und unterstützen gleichzeitig die Abwehrmechanismen im Darm und in der Darmschleimhaut. 

Ist ein Anteil an Mannan-Oligarsacchariden im Tierfutter enthalten, wird nicht nur die Darmflora stabilisiert, sondern auch das gesamte Immunsystem des Tieres unterstützt. Meistens ist MOS auch in vielen Vitaminaufbau- und Ergänzungsmitteln enthalten. Sie gehören zu den Faserstoffen und setzen sich aus den Zuckerbindungen Mannose und Glukose zusammen. 

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter