Rohasche

Was macht Rohasche im Futtermittel?

Tierfutter darf höchstens einen Anteil von 40 Prozent Rohasche enthalten und bestimmt auch die Verträglichkeit eines Futtermittels. Als Indikator für die Verdaulichkeit steht das Verhältnis zwischen Proteinen und Rohasche, wobei der Proteinbedarf bei Tieren variiert. 

Rohasche ist der anorganische Anteil in vielen Tiefuttersorten und muss als Vorkommen und in der Menge pflichtdeklariert werden. Sie ist dabei der Anteil des Futters, das in seinen organischen und anorganischen Verbindungen verbrannt und verascht wird. Entsprechend ist Rohasche nichts anderes als das Salz und Oxid der Mengen- und der Spurenelemente, genauso von anderen anorganischen Substanzen. Wird eine bestimmte Futtermenge verbrannt und verascht, kann der Anteil genau definiert werden. Er stimmt dann mit dem Mineralstoffgehalt überein, der z. B. beim Verbrennen von Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Jod, Selen, Natrium, Kobalt, Calcium oder Phosphor entsteht. Daneben bleibt der Rohaschgehalt der einzelnen Zutaten als natürlicher Rest. Hundefutter, das minderwertig ist, kann dann Verunreinigungen enthalten, z. B. durch Sand oder Erde. Daher wird die Rohasche nach dem Verbrennen noch einmal mit Salzsäure versetzt, woraus ein Restbestand aus Reinasche zurückbleibt. Futter darf höchstens einen Anteil von 40 Prozent Rohasche enthalten und bestimmt auch die Verträglichkeit eines Futtermittels. Als Indikator für die Verdaulichkeit steht das Verhältnis zwischen Proteinen und Rohasche, wobei der Proteinbedarf bei Tieren variiert. Katzen benötigten mehr Proteine als Hunde, da sie einen höheren Verbrauch haben. Im Trockenfutter von Hunden und Katzen ist ein Anteil von 5 bis 8 Prozent Rohasche enthalten. Besser jedoch ist es, wenn der Anteil weniger als 4 Prozent beträgt. Rohasche lagert sich immer im Körper und besonders in Knochen und als Belag auf den Zähnen ab, wird daneben nur schwer über Niere und Leber verdaut und ausgeschieden.

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter