Mangan

Warum ist Mangan in Tierfutter?

Um die Verstoffwechlsung der Vitamine E und B1 zu erleichtern, ist das Spurenelement Mangan nötig und wird dem Tierfutter beigesetzt. Es aktiviert viele Enzyme und hat auch eine entscheidende Wirkung auf das Verdauungssystem und die Verwertung aller Nährstoffe. Für die Entwicklung und das Wachstum der Knochen und Knorpel ist Mangan wichtig, auch für die Pigmentierung des Fells. 

Natürliches Vorkommen
Im Tierorganismus ist Mangan nur in sehr geringer Menge enthalten, ist jedoch Bestandteil von Knorpel und Knochen. Auch in Lebensmitteln ist der Anteil eher gering, in Getreide, Obst und Gemüse höher als in Fleisch oder Fisch. Es ist auch in Nieren, Leber, Nüssen, Weizenkeimen, Soja und Blattgemüse enthalten. 

Wirkung auf den Organismus
Mangan verbessert die Verarbeitung vieler Nährstoffe und Kohlenhydrate. Es stärkt Knochen, Gewebe, Herz, Leber, Niere und Hirn, hat Einfluss auf den Energiehaushalt und fungiert auch als Vermittler bei den Neurotransmittern. Es aktiviert Enzyme wie Carboxylase, Arginase, mitochandiale Superoxide und Pyruvate und fördert gemeinsam mit Vitamin K die Prothrombin-Bildung. 

Mangan unterstützt die Produktion der Sexualhormone, hat Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die Trächtigkeit der Tiere. Es reguliert den Blutzuckeranteil und steuert die Verwertung von Aminosäuren, Porteinen und Kohlenhydraten, gleichzeitig auch deren Stoffwechsel. Mangan senkt auch den Blutserum-Magnesium-Spiegel. Mit Cholin verbessert es den Fettstoffwechsel. 

Bedarf und Gesundheit
Mangan wird vom Tier etwa in einer Menge von 0,07 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht benötigt. Dieser Gehalt ist bei einer gewöhnlichen Fütterung mit Tiernahrung gedeckt. Ein Überschuss an Mangan beeinflusst die Verwertung von Eisen und Phosphor ungünstig. Ein Manganmangel wiederum führt zu hohen Cholesterinwerten, zu Arteriosklerose, zu einem erhöhten Blutdruck und Herzschlag und kann mentale Schädigungen verursachen, darunter auch Verwirrung, Zittern, Seh- und Hörprobleme. Verfettung, Zahnschäden, sprödes Fell oder eine verminderte Fruchtbarkeit sind ebenfalls Auswirkungen. Sogar Kämpfe und Lähmungen oder der Verlust der Knochendichte können durch einen Mangel hervorgerufen werden. 

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter